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Osteopathie München Schwabing

//Osteopathie

Die Osteopathie lässt sich gut durch den Satz umschreiben:
Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben.

Geschichtliche Entwicklung:

Das Konzept der Osteopathie ist etwa 130 Jahre alt und wurde durch den Amerikaner A. T. Still begründet. Dieser stellte während seiner Tätigkeit als Arzt fest, dass viele Erkrankungen des Körpers mit einer Änderung der Beweglichkeit und Statik des Körpers, insbesondere des Bewegungsapparates, einhergehen. Daraufhin entwickelte er das Konzept der Osteopathie.

Das Wort Osteopathie ist aus 2 Wörtern zusammengesetzt:
Osteon (gr.) – der Knochen – als Überbegriff für (Binde-) Gewebe und
Pathos (gr.) – der Ausdruck, das Leiden.

Aus heutiger Sicht ist dies eine etwas unglückliche Wortwahl, weil man heute sehr viel mehr über das Bindegewebe und die Organe arbeitet.

Was ist Osteopathie?

Die genauen Kenntnisse der Anatomie und Physiologie verbinden sich hier mit manuellen Fähigkeiten des Therapeuten. Die Hände sollen sanft tastend auf dem Körper Bewegungsstörungen, Spannungszustände erfühlen und dort sanft halten, schieben oder ziehen. 

Der Osteopath richtet seine Aufmerksamkeit auf drei Systeme des Körpers:

  • Das parietale System (Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder),
  • das viszerale System (Organe und organumgebende Strukturen), und
  • das craniosacrale System (Schädel, Rückenmark, Kreuzbein).

Grundlage ist die Vorstellung, dass über das Bindegewebe, bzw. den Faszien alle Systeme unseres Körpers verbunden sind. Diese Systeme beeinflussen sich gegenseitig und müssen daher stets gemeinsam betrachtet werden.
(s.u. rechtl. Hinweis zur Wirksamkeit der Osteopathie)

Die Behandlung

Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese (Befragung des Patienten) und einer Befunderhebung. Sämtliche medizinische Vorbefunde des Patienten werden hierbei einbezogen. Bei unklaren Indikationen lege ich Wert auf Zusatzuntersuchungen. Gerne spreche ich mich diesbezüglich mit Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten ab. Anschließend folgt eine manuelle Untersuchung und Behandlung des Patienten.

Berufsbild

Osteopath/in ist in Deutschland kein anerkannter Beruf. Allerdings haben sich die Verbände (BAO, VOD, ROD) darauf geeinigt, dass sich nur “Osteopath” nennen darf, wer einen festgelegten Ausbildungsweg abgeschlossen hat.

Osteopathie ist als Ausübung der Heilkunde in Deutschland nach derzeitigem Gesetzesstand definiert, und darf daher nur von Ärzten und Heilpraktikern uneingeschränkt ausgeübt werden. (Stand 2015). Die Basis für osteopathische Techniken beruht auf genauesten Kenntnissen der Anatomie und deren funktionalem Zusammenspiel, sowie der Physiologie, Pathologie und Biomechanik.

Anwendungsgebiete

Osteopathische Behandlungen werden in den letzten 20 Jahren in Deutschland bei unterschiedlichen Beschwerdeformen zunehmend nachgefragt und angeboten. Leider erlaubt mir die Rechtslage nicht, dass ich an dieser Stelle genauer auf die Anwendungsgebiete der Osteopathie eingehen kann.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Rechtlicher Hinweis zur Osteopathie

Aus rechtlichen Gründen möchte ich Sie darauf hinweisen, dass die Wirksamkeit der Osteopathie unter Schulmedizinern nicht als ausreichend wissenschaftlich belegt gilt. Es gibt derzeit keine großen, randomisierten Doppelblind-Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweisen osteopathischer Medizin nachweisen. (Stand Nov. 2016)

Hier finden Sie bei Interesse einen Bericht der Bundesärztekammer zur Wirksamkeit osteopathischer Verfahren: http://www.aerzteblatt.de/archiv/66809

Die Osteopathie ist keine Notfallmedizin, die in lebensbedrohlichen Situationen helfen kann. Solche Fälle gehören in die Hände der Schulmedizin bzw. eines Arztes. Bei Fragen können Sich mich gerne telefonisch kontaktieren. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Besonders möchte ich darauf hinweisen, dass ich nirgends auf meiner Webseite Heilungsversprechen oder Versprechen auf Linderung von Krankheitszuständen abgebe. Sollte dies so verstanden werden, bitte ich dies zu entschuldigen.